Sabrina Paparone hält ihr Baby im Arm, im Garten vor weissen Hortensien
Mutterschaft

Wenn das Glück sich nicht von selbst einstellt

Dein Kind ist da. Alle gratulieren. Und du fragst dich, warum du dich nicht so fühlst, wie du solltest.

Überforderung, Schuldgefühle, das Gefühl, dich selbst verloren zu haben: Darüber spricht kaum jemand. Hier darfst du es.

Warum über Mutterschaft zu wenig gesprochen wird

Themen rund um Mutterschaft, Wochenbett und die ersten Jahre bekommen selten die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Viele Eltern müssen sich Informationen mühsam selbst zusammensuchen. Das führt zu Unsicherheit und zusätzlichem Stress in einer Phase, die ohnehin schon fordernd ist.

Ich möchte das ändern. Nicht mit Ratschlägen von oben herab, sondern indem ich dir bei genau den Themen zur Seite stehe, bei denen du gerade Unterstützung brauchst.

Mutterschaft ist eine Reise zu dir selbst

Mutterschaft ist kein einzelner Moment, sondern ein tiefgreifender Übergang. In dem Augenblick, in dem du dein Kind zum ersten Mal im Arm hältst, beginnt auch für dich etwas Neues.

Denn Mutterschaft bringt nicht nur Liebe und Verantwortung. Sie bringt auch deine eigenen Themen an die Oberfläche: alte Verletzungen, Glaubenssätze, Grenzen, die du nie gezogen hast. Es ist, als würde dein Kind genau die Knöpfe drücken, die du sorgfältig versteckt hattest.

Und genau darin liegt die Chance. Nicht weil du dich optimieren müsstest, sondern weil du dich in dieser Zeit besser kennenlernen kannst als je zuvor.

Die stille Seite der Mutterschaft

Mutterschaft ist oft leise. Sie besteht aus kleinen Gesten und alltäglichen Entscheidungen, die kaum jemand sieht.

Aus den unzähligen Malen, in denen du nachts aufstehst, ohne dass jemand davon erfährt. Aus den Gedanken, die du dir machst, bevor du überhaupt selbst etwas gegessen hast. Aus den Tränen, die du zurückhältst, um für dein Kind stark zu sein.

Diese unsichtbare Seite bekommt selten Anerkennung. Und genau deshalb kann sie sich so einsam anfühlen.

Es braucht Räume, in denen du dich zeigen darfst. In deiner Erschöpfung, deiner Liebe, deinen Zweifeln und in allem, was dazwischenliegt. Denn auch das ist Mutterschaft: kein Bild von Glück, sondern ein lebendiger Prozess.

Wobei ich dich begleite

Wochenbett und erste Zeit

Eine zarte, verletzliche Phase, in der Fürsorge oft nur in eine Richtung fliesst. Auch du brauchst jemanden, der dich hält.

Nach einer schweren Geburt

Eine Geburt kann belastend gewesen sein, auch wenn medizinisch alles gut verlief. Deine Erfahrung zählt.

Vereinbarkeit

Kind, Haushalt, Beziehung, vielleicht Job. Echte Vereinbarkeit ist kein Zeitmanagement-Trick, sondern tägliches Abwägen.

Frau-Sein neben der Mutterrolle

Du bist mehr als Mutter. Dieses Frau-Sein darf neben der Mutterschaft nicht verschwinden.

Was sich nach der Geburt verändert

Mit der Geburt verändert sich nicht nur dein Inneres. Auch deine Beziehungen sortieren sich neu.

Die Partnerschaft, die vorher vielleicht leicht und gleichberechtigt schien, bekommt eine neue Dynamik. Es geht plötzlich um Aufgabenverteilung, um wer wann schläft, wer wie viel trägt, und oft um unausgesprochene Erwartungen. Zwischen Wäsche und Windeln kann Nähe verloren gehen.

Sie kann aber auch neu entstehen. Ehrlicher und tiefer als vorher, wenn ihr euch traut, einander zu zeigen, wo ihr kämpft und wo ihr Halt braucht.

Die Illusion vom „alles schaffen“

In einer Welt, die Leistung belohnt, wird erwartet, dass du alles gleichzeitig stemmst. Doch echte Vereinbarkeit bedeutet nicht, perfekt zu sein. Sie bedeutet, ehrlich zu dir selbst zu sein, dir Hilfe zu holen und Pausen zu machen.

Auch das ist eine Form von Stärke.

Du bist mehr als „nur“ Mutter

Inmitten all der Fürsorge für andere vergisst du oft eine: dich selbst. Dabei bist du weiterhin eine Frau mit eigenen Bedürfnissen, Träumen und Sehnsüchten.

Es beginnt bei kleinen Momenten. Ein Kaffee in Ruhe. Ein Gespräch, das nicht ums Kind geht. Du darfst dir wieder Raum geben, ohne schlechtes Gewissen.

Schwangere Frau mit wiedergewonnener innerer Ruhe nach der Begleitung Sanfter Halt

Woran wir gemeinsam arbeiten

Wenn du Begleitung möchtest

Alle drei Pakete können auch nach der Geburt beginnen. Sanfter Halt begleitet dich über drei bis vier Wochen. Getragen durch die Schwangerschaft bietet trotz seines Namens auch Müttern Unterstützung über vier bis acht Wochen. Verwurzelt & getragen ist für eine Begleitung über sechs Monate gedacht.

Im kostenfreien Kennenlernen schauen wir, welches Paket zu deiner Situation passt.

Häufige Fragen zur Mutterschaft

Zuerst dadurch, dass deine Erfahrung anerkannt wird. Eine Geburt, die medizinisch unauffällig verlief, kann trotzdem schwer gewesen sein, wenn du dich ohnmächtig oder nicht gehört gefühlt hast. Wir geben dem Platz. Bei belastenden Nachwirkungen binde bitte zusätzlich deine Ärztin oder Hebamme ein.

Anzeichen sind anhaltende Traurigkeit oder Leere, Erschöpfung trotz Schlaf, Schlafstörungen auch wenn das Baby schläft, Interessenverlust, starke Schuldgefühle oder Ängste um das Baby. Der Babyblues in den ersten Tagen ist etwas anderes. Wenn du dich hier wiedererkennst, sprich mit deiner Ärztin oder Hebamme. Eine Wochenbettdepression ist gut behandelbar und kein Charakterfehler.

Ja. Mutter zu werden bedeutet auch, von etwas Abschied zu nehmen. Diesen Verlust zu spüren steht nicht im Widerspruch zur Liebe zu deinem Kind. Beides darf gleichzeitig da sein.

Über kleine, gute Erfahrungen statt über Leistung. Dein Körper hat unter schwierigen Umständen sehr viel getan. Wir schauen, wie du wieder in Kontakt mit ihm kommst, ohne ihn zu bewerten.

Ja, sehr oft sogar. Vieles bleibt unausgesprochen, weil beide erschöpft sind. Wenn ihr möchtet, kann dein Partner zu einem Gespräch dazukommen.

Sobald du merkst, dass du das Gefühl nicht mehr allein wegbekommst. Du musst nicht warten, bis es unerträglich ist. Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Sabrina Paparone, Begleiterin für belastete Schwangerschaften und Hyperemesis Gravidarum

Ich bin Sabrina Paparone

Ich weiss, wie sich eine schwere Schwangerschaft anfühlen kann, körperlich und emotional.

In meiner Begleitung geht es nicht darum, funktionieren zu müssen. Es geht darum, dass du dich gehalten fühlst, wieder Orientierung findest und Schritt für Schritt zurück in deine innere Sicherheit kommst.

Ich begleite Frauen in der Schwangerschaft und in der Mutterschaft, bei Hyperemesis Gravidarum und bei psychosomatischen Beschwerden. Überwiegend online via Zoom. Persönliche Treffen im Raum Oberrieden sind nach Absprache möglich. Mehr über mich und meinen Weg

Jetzt Unterstützung anfragen

Dir Hilfe zu suchen, macht dich nicht schwach. Es zeigt, dass du dich ernst nimmst. Wenn du spürst, dass du gerade Halt brauchst, schreib mir.

Schreib mir, wie deine Situation gerade ist und wobei du dir Unterstützung wünschst.

Schreib mir hier. Nur E-Mail und Datenschutzzustimmung sind erforderlich.

Weitere Themen, bei denen ich dich begleite

Schwangerschaft

Wenn Ängste, Erschöpfung oder Erwartungen die Schwangerschaft belasten, darfst du dir Unterstützung holen.

Mutterschaft

Für Überforderung, gemischte Gefühle und die Veränderungen im Alltag nach der Geburt.

Hyperemesis Gravidarum

Mehr als nur Schwangerschaftsübelkeit. Wenn dein Körper an seine Grenzen kommt, braucht es Verständnis und die richtige Hilfe.

Psychosomatische Beschwerden

Deine Beschwerden verdienen Aufmerksamkeit. Ich begleite dich beim Umgang mit der Belastung, ergänzend zur medizinischen Abklärung.

Fachinformationen zur Einordnung: NHS: Depression nach der Geburt. Quellen geprüft am 10. September 2026. Die Einordnung auf dieser Seite ersetzt keine medizinische Beurteilung.

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