HÄUFIGE FRAGEN

Alles, was du wissen möchtest

Hier stehen alle Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden, an einem Ort. Von Hyperemesis über die Kosten bis zu dem, was du als Partner tun kannst. Wenn deine Frage fehlt, schreib mir einfach, ich antworte dir persönlich.

Begleitung, Therapie und für wen sie ist

Therapie behandelt psychische Erkrankungen und braucht eine entsprechende Ausbildung und Zulassung. Meine Begleitung ist emotionale Unterstützung in einer belastenden Lebensphase: zuhören, sortieren, Wege finden. Wenn mehr nötig ist, sage ich das und helfe dir, die passende Stelle zu finden.

Nein. Ich bin Begleiterin und bilde mich zur Doula weiter. Meine Arbeit ergänzt die medizinische und therapeutische Betreuung, sie ersetzt sie nicht.

Nein. Ich bin keine Ärztin und keine Psychotherapeutin. Ich stelle keine Diagnosen und behandle nicht. Meine Begleitung ergänzt die medizinische Betreuung, sie ersetzt sie nicht.

Nein. Ich biete emotionale Begleitung. Bei Verdacht auf eine psychische Erkrankung gehörst du in ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, und ich helfe dir gern, eine passende Stelle zu finden.

Nein. Ich begleite Frauen in belastenden Schwangerschaften jeder Art. Bei Ängsten, bei Erschöpfung, bei psychosomatischen Beschwerden, bei Druck von aussen oder bei dem Gefühl, in der Mutterschaft verloren zu gehen.

Wenn du dir die Frage stellst, ob es dafür schon reicht. Genau dann. Du musst nicht warten, bis es unerträglich ist.

Dann ist Sanfter Halt für dich gedacht. Drei Gespräche über drei bis vier Wochen und ein persönlicher SOS-Plan, den du direkt nach dem ersten Termin bekommst. Wenn es dir medizinisch schlechter geht, wende dich bitte zuerst an deine Ärztin.

Erstgespräch und Ablauf

Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Wir lernen uns ohne Zeitdruck kennen. Du erzählst, was dich beschäftigt, und wir schauen gemeinsam, ob meine Begleitung zu dir passt.

Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Wir lernen uns ohne Zeitdruck kennen. Du erzählst, was dich beschäftigt, und wir schauen gemeinsam, ob meine Begleitung zu dir passt.

In der Regel innerhalb von 24 Stunden. Sollte es einmal länger dauern, liegt das nie an dir und nie an deiner Nachricht.

Nein. Du darfst dir so viel Zeit lassen, wie du brauchst. Ich melde mich nicht nach und setze dich nicht unter Druck.

Dann ist das völlig in Ordnung und kostet dich nichts. Ich melde mich nicht nach und du musst dich nicht rechtfertigen.

Die Gesprächsdauer richtet sich nach dem Paket. Sanfter Halt enthält drei Gespräche à 60 Minuten. Getragen enthält sechs oder acht Gespräche à 75 Minuten. Bei Verwurzelt & getragen gibt es pro Monat ein Gespräch à 60–75 Minuten und einen Check-in à 30 Minuten. Überwiegend online via Zoom. Persönliche Treffen im Raum Oberrieden sind nach Absprache möglich.

Auf deine Anfrage melde ich mich in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Das Erstgespräch findet meistens innerhalb weniger Tage statt.

Dann schreib mir. Manche Frauen tippen mir wochenlang Nachrichten, bevor wir zum ersten Mal telefonieren. Auch das ist ein Anfang.

Sprache, Ort und Format

Deutsch, Schweizerdeutsch und Italienisch sind meine Muttersprachen. Englisch spreche ich verhandlungssicher, Französisch fliessend. Sag mir einfach, worin du dich leichter tust.

Überwiegend online via Zoom. Persönliche Treffen im Raum Oberrieden sind nach Absprache möglich.

Ja. Die Sessions finden online via Zoom statt, du kannst also von überall teilnehmen. Abgerechnet wird in Schweizer Franken.

Ja, wenn du das möchtest. Für Partner und Angehörige gibt es ausserdem eine eigene Seite mit konkreter Hilfe.

Angebote, Kosten und Organisatorisches

Sanfter Halt kostet CHF 390.–. Getragen kostet CHF 850.– für sechs oder CHF 1’100.– für acht Gespräche. Verwurzelt & getragen kostet CHF 2’400.– für sechs Monate. Das Erstgespräch ist kostenfrei und unverbindlich. Wir lernen uns ohne Zeitdruck kennen. Du erzählst, was dich beschäftigt, und wir schauen gemeinsam, ob meine Begleitung zu dir passt.

Nein. Die Begleitung ist eine Selbstzahlerleistung und keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Genau deshalb brauchst du aber auch weder eine Überweisung noch eine Diagnose.

Alles Formale klären wir im kostenfreien Erstgespräch, von den Terminen bis zur Bezahlung. Sag mir dort einfach, was für dich machbar ist, dann schauen wir gemeinsam.

Sanfter Halt ist die kurze Begleitung für akute Phasen und dauert 3 bis 4 Wochen. Wenn du dir eine längere Begleitung wünschst, passt Getragen durch die Schwangerschaft über 4 bis 8 Wochen besser zu dir.
Getragen durch die Schwangerschaft läuft über 4 bis 8 Wochen und baut in dieser Zeit Stabilität auf. Verwurzelt & getragen läuft über sechs Monate und begleitet dich durch mehrere Phasen: ankommen, stabilisieren, nach vorne schauen. Der Unterschied ist nicht die Menge an Gesprächen, sondern dass wir Zeit haben, an Themen zu arbeiten, die tiefer liegen.

Sprich mich einfach darauf an. Viele starten kurz und merken unterwegs, dass sie länger begleitet werden möchten. Wir finden dann zusammen eine Lösung, die für dich stimmt.

Die Pakete sind bewusst so gebaut, weil über mehrere Wochen mehr entsteht als in einem einzelnen Gespräch. Wenn du unsicher bist, ist das kostenfreie Erstgespräch der richtige erste Schritt.

Dann melde dich einfach bei mir und wir finden einen neuen. In der Schwangerschaft ist selten etwas planbar, das weiss ich aus eigener Erfahrung.

Wir planen die Termine gemeinsam, meist ein bis zwei Wochen im Voraus. Wenn dir etwas dazwischenkommt, verschieben wir. Melde dich einfach so früh wie möglich.
Das klären wir gemeinsam im Erstkontakt. Du beschreibst mir kurz, wie es dir geht und was du brauchst, und ich sage dir ehrlich, welche Variante ich für dich sinnvoll finde.

Ja, in jeder Woche. Genauso kannst du erst nach der Geburt anfangen, wenn dich das Wochenbett oder die erste Zeit als Mutter überfordert.

Wir legen Start und Ende gemeinsam fest. Die sechs Monate beginnen zu deinem vereinbarten Starttermin. Welche Zeit der Schwangerschaft oder nach der Geburt darin liegt, hängt von diesem Datum ab.

Sanfter Halt enthält auf Wunsch eine kurze Sprachnachricht pro Woche. Bei Getragen sind es ein bis zwei kurze Sprachnachrichten pro Woche. Für Verwurzelt & getragen vereinbaren wir Umfang und Antwortzeiten vor der Buchung schriftlich. Zwischenkontakt ist kein Notfallangebot.

Hyperemesis Gravidarum

Hyperemesis Gravidarum ist eine schwere Form von Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft. Essen, Trinken und Alltag können stark eingeschränkt sein. Sie benötigt medizinische Betreuung. Fachinformation des RCOG.

Sehr unterschiedlich. Bei vielen Frauen bessert es sich zwischen der 14. und 20. Woche deutlich, bei anderen bleibt es bis zur Geburt. Eine verlässliche Prognose gibt es nicht, und genau diese Ungewissheit ist mit das Schwerste daran.

Nein. Sie ist eine körperliche Erkrankung. Es gibt keine Belege dafür, dass sie durch psychische Belastung ausgelöst wird. Anhaltender Stress kann die Beschwerden verstärken, und die Beschwerden erzeugen wiederum Stress.

Eine schwere Hyperemesis kann mit Risiken verbunden sein, unter anderem einem niedrigeren Geburtsgewicht. Deine Gynäkologin beurteilt, welche Behandlung und Kontrollen nötig sind. Fachinformation des RCOG.

Das Risiko ist erhöht, wenn du sie schon einmal hattest. Sicher ist es aber nicht, und der Verlauf kann milder sein. Sprich früh mit deiner Gynäkologin, damit ihr vorbereitet seid.

Nach einer belastenden Schwangerschaft können Sorgen vor einer Wiederholung sehr verständlich sein. Wir sprechen darüber, was dir Angst macht und welche Unterstützung du dir wünschst. Medizinische Vorsorge und einen Behandlungsplan besprichst du früh mit deiner Gynäkologin.

Vieles ist individuell: kleine Portionen, Trigger meiden, Gerüche reduzieren, Ruhe. Was davon für dich passt, besprich bitte mit deiner Ärztin oder Hebamme. Was ich beitrage, ist die emotionale Entlastung.

Schwangerschaft und Gefühle

Ja, und zwar viel häufiger, als offen darüber gesprochen wird. Freude und Angst liegen oft dicht beieinander. Gedanken wie „Ich kann nicht mehr“ sind Ausdruck von Erschöpfung, nicht von fehlender Mutterliebe.

Sie gibt dir einen Ort, an dem alle Gefühle sein dürfen, auch die unbequemen. Wir schauen gemeinsam an, was dich belastet, und entwickeln Schritte für den Alltag. Es geht nicht darum, Probleme wegzureden, sondern darum, dass du diese Zeit nicht allein durchstehen musst.

Du musst diese Sorge nicht allein sortieren. Wir besprechen, was dich beschäftigt und welche Unterstützung dir helfen könnte. Medizinische Risiken und einen möglichen Behandlungsplan klärst du mit deiner Gynäkologin.

Dann, wenn du dir die Frage stellst. Viele Frauen warten, bis es „schlimm genug“ ist. Das muss nicht sein. Ein erstes Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich.

Psychosomatische Beschwerden

Nein. Beschwerden sind real, auch wenn Untersuchungen keine eindeutige Ursache ergeben. Daraus allein lässt sich keine psychische Ursache ableiten. Die medizinische Einordnung gehört in ärztliche Hände.

Übelkeit, Schmerzen, Schwindel oder Schlafprobleme können unterschiedliche Ursachen haben. Aus einer Beschwerde allein lässt sich keine psychosomatische Diagnose ableiten. Neue oder stärkere Beschwerden gehören ärztlich abgeklärt.

Belastung und körperliches Befinden können sich beeinflussen. Das erklärt nicht die Ursache deiner Übelkeit. Hyperemesis ist eine körperliche Erkrankung. Ich unterstütze dich beim Umgang mit der Belastung, ergänzend zu deiner medizinischen Betreuung.

Körper und Psyche hängen zusammen. Anhaltender Stress kann Beschwerden verstärken, und Beschwerden erzeugen wiederum Stress. Das heisst nicht, dass deine Beschwerden „nur psychisch“ oder selbst verschuldet sind.

Ja, unbedingt. Körperliche Ursachen gehören zuerst abgeklärt. Ich arbeite ergänzend, nicht anstelle einer medizinischen Abklärung.

Nach der Geburt und Muttersein

Ja. Viele Themen zeigen sich erst im Wochenbett oder in den ersten Monaten als Mutter. Auch dafür ist bei mir Platz.

Zuerst dadurch, dass deine Erfahrung anerkannt wird. Eine Geburt, die medizinisch unauffällig verlief, kann trotzdem schwer gewesen sein, wenn du dich ohnmächtig oder nicht gehört gefühlt hast. Wir geben dem Platz. Bei belastenden Nachwirkungen binde bitte zusätzlich deine Ärztin oder Hebamme ein.

Anzeichen sind anhaltende Traurigkeit oder Leere, Erschöpfung trotz Schlaf, Schlafstörungen auch wenn das Baby schläft, Interessenverlust, starke Schuldgefühle oder Ängste um das Baby. Der Babyblues in den ersten Tagen ist etwas anderes. Wenn du dich hier wiedererkennst, sprich mit deiner Ärztin oder Hebamme. Eine Wochenbettdepression ist gut behandelbar und kein Charakterfehler.

Ja. Mutter zu werden bedeutet auch, von etwas Abschied zu nehmen. Diesen Verlust zu spüren steht nicht im Widerspruch zur Liebe zu deinem Kind. Beides darf gleichzeitig da sein.

Über kleine, gute Erfahrungen statt über Leistung. Dein Körper hat unter schwierigen Umständen sehr viel getan. Wir schauen, wie du wieder in Kontakt mit ihm kommst, ohne ihn zu bewerten.

Ja, sehr oft sogar. Vieles bleibt unausgesprochen, weil beide erschöpft sind. Wenn ihr möchtet, kann dein Partner zu einem Gespräch dazukommen.

Sobald du merkst, dass du das Gefühl nicht mehr allein wegbekommst. Du musst nicht warten, bis es unerträglich ist. Ein erstes Gespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Für Partner und Angehörige

Nimm ihre Worte ernst und frage behutsam, was sie gerade meint und braucht. Höre zu, ohne ihre Gefühle zu bewerten. Bei Sorgen um ihre Sicherheit hole sofort professionelle Hilfe. Bei Entscheidungen zur Schwangerschaft braucht sie eine ergebnisoffene ärztliche Beratung.

Sprich deine Beobachtung behutsam an. Biete konkrete Hilfe an, etwa beim Haushalt oder bei einem Arzttermin, und stimme dich mit ihr ab.

Sätze wie „Andere Frauen haben auch Übelkeit“, „Versuch es doch mal mit Ingwer“ oder „Reiss dich zusammen“. Sie setzen sie unter Druck und verstärken das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Ja. Es ist Platz für ein gemeinsames Gespräch, wenn ihr das möchtet. Oft entlastet es beide Seiten, wenn jemand von aussen benennt, was gerade passiert.

Für Betroffene und Angehörige in der Schweiz ist die Hyperemesis Hilfe Schweiz eine gute Adresse. Medizinisch ist die Gynäkologin die erste Ansprechpartnerin.

Deine Frage steht nicht dabei?

Dann schreib mir. Es gibt keine Frage, die zu klein oder zu komisch wäre, und du musst dich für nichts entschuldigen.

Fachinformationen zur Einordnung: RCOG: Hyperemesis, NHS: Beschwerden ohne eindeutige Erklärung, NHS: Depression nach der Geburt. Quellen geprüft am 10. September 2026. Die Einordnung auf dieser Seite ersetzt keine medizinische Beurteilung.

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